Manuel Ahnemüller

natur, nature, installation, design, material, memory

Homotropismus

Nature's memory | Installationsgestaltung

Die Verbindung des bionischen Prinzips des „Tropismus“ (Bewegung in Richtung eines Reizes) mit einem reaktiven Raumkonzept, das sich dem Nutzer funktionell anpasst und dem Einsatz von innovativen Materialien (z. B. Shape-Memory-Alloy) führte zur Entwicklung eines interaktiven “Laubengangs”, der auf den Menschen reagiert. Unbenutzt erscheint er als Durchgang, der von spalierartig angeordneten Grashalm-ähnlichen Modulen begrenzt wird. Sobald ein Fußgänger von dem mit Sensoren ausgestatteten Gang erfasst wird, beginnen die Module, bereits bervor er sich hineinbegibt, den Weg zu überwölben und ein temporäres Dach zu bilden. Nach dem Verlassen des Akteurs kehren sie in ihre Ursprungsposition zurück. Betrachtet man weiterhin das Objekt zu verschiedenen Tageszeiten, bemerkt man ein spannendes Lichtspiel, dass sich in den Reflexionen des Materials und den entstehenden Schattenbildern entwickelt.

Winter 2014/15
Mit Prof. Gerhard Diel und Pablo Dornhege, Universität der Künste Berlin
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