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Homotropismus –  Nature's memory
Installationsgestaltung

Die Verbindung des bionischen Prinzips des „Tropismus“ (Bewegung in Richtung eines Reizes) mit einem reaktiven Raumkonzept, das sich dem Nutzer funktionell anpasst und dem Einsatz von innovativen Materialien (z. B. Shape-Memory-Alloy) führte zur Entwicklung eines interaktiven “Laubengangs”, der auf den Menschen reagiert. Unbenutzt erscheint er als Durchgang, der von spalierartig angeordneten Grashalm-ähnlichen Modulen begrenzt wird. Sobald ein Fußgänger von dem mit Sensoren ausgestatteten Gang erfasst wird, beginnen die Module, bereits bervor er sich hineinbegibt, den Weg zu überwölben und ein temporäres Dach zu bilden. Nach dem Verlassen des Akteurs kehren sie in ihre Ursprungsposition zurück. Betrachtet man weiterhin das Objekt zu verschiedenen Tageszeiten, bemerkt man ein spannendes Lichtspiel, dass sich in den Reflexionen des Materials und den entstehenden Schattenbildern entwickelt.

Winter 2014/15
Entwerfen Raumbezogener Systeme | Ausstellungsgestaltung
Prof. Gerhard Diel und Pablo Dornhege, Universität der Künste Berlin


Homotropismus –  Nature's memory
Installation Design

The combination of the bionic principle "tropism" (movment towards a stimulus), with a reactive spatial concept, which adjusts to the user and the use of innovative materials (e. g. shape-memory-alloy) led to the development of an interactive acarde, which reacts to humans. Unused it looks like a passageway, which forms a trellis out of culm-like modules. As soon as a sensor records a pedestrian, the modules start to arch over the way and to build a temporary roof. After he paced the installtion, it returns to his origin position. Observing the object over the period of a day, you will notice an exciting play of lights, which envoles due to the reflections of the materials and silhouettes.

Winter 2014/15
Studio class Exhibition Design | Spatial-Applied-Systems
Prof. Gerhard Diel and Pablo Dornhege, University of Arts Berlin
© 06⁄2017 Manuel Ahnemüller